Bio – Vegan - Schon gewusst?

Was Bio-Lebensmittel ausmacht

  • >> Bio-Produkte stammen aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft.
  • >> Die Bio-Landwirtschaft beinhaltet eine artgerechte Tierhaltung gemäß EK-Öko-Verordnung.
  • >> Keine Gentechnik.
  • >> Kein Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln und mineralischen Stickstoffdüngern.
  • >> Bio-Lebensmittel entstehen im Einklang mit der Natur.
Vegan lebende Menschen ernähren sich ausschließlich von pflanzlichen Nahrungsmitteln, sie essen demnach keine Tiere oder tierische Produkte. Zu einer veganen Lebensweise gehört jedoch noch viel mehr.

Bereits vor rund 2.500 Jahren lehnten verschiedene Schulen der griechischen Philosophen den Verzehr von Fleisch, Eiern und Milch aus ethischen Gründen ab und es wurde erkannt, dass eine pflanzliche Ernährung gesund ist. Die Bezeichnung „vegan“ entstand allerdings erst 1944 – Donald Watson, Gründer der britischen Vegan Society, der weltweit ersten veganen Organisation, setzte den Begriff aus den Anfangsbuchstaben und dem Ende von „veg-etari-an“ (deutsch: vegetarisch) zusammen.

Vegane Lebensweise

Veganer meiden alle tierischen Produkte wie Fleisch, Fisch, Milch, Eier und Honig. Eine vegane Lebensweise beschränkt sich jedoch nicht nur auf die vegane Küche, sondern schließt alle Lebensbereiche mit ein: Vegan lebende Menschen benutzen pflanzliche Kosmetik ohne Tierversuche und kaufen vegane Kleidung, die keine tierischen Stoffe enthält wie Pelz, Leder oder Wolle. Sie meiden alle Formen der Ausbeutung von und Grausamkeiten an Tieren, so auch Zoos oder Zirkusse, die Tiere zur Schau stellen. In unserem Sortiment finden sich viele vegane Produkte wieder. Ob Wein Körner, Saaten, Süßwaren, Kekse, Fleischersatz wie Tofu und Soja, bei uns haben auch Veganer eine große Auswahl.

Glutenfreie Lebensmittel im Sortiment

Immer mehr Menschen interessieren sich für eine glutenfreie Ernährung, auch ohne an Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) zu leiden. Kommen Sie leichter glutenfrei durch den Alltag mit zahlreichen Produkten aus unserem Sortiment.

Glutenfreie Ernährung

Immer mehr Menschen interessieren sich für eine glutenfreie Ernährung, auch ohne an Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) zu leiden. Glutenhaltiges Getreide steht im Verdacht viele Krankheiten und Symptome wie Übergewicht, Verstopfung, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Muskelschmerzen oder Diabetes zu begünstigen bzw. auszulösen.
Immer mehr Menschen interessieren sich für eine glutenfreie Ernährung, auch ohne an Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) zu leiden. Glutenhaltiges Getreide steht im Verdacht viele Krankheiten und Symptome wie Übergewicht, Verstopfung, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Muskelschmerzen oder Diabetes zu begünstigen bzw. auszulösen.

Lebensmittel ohne Gluten

Lebensmittel gelten als glutenfrei, wenn sei keine oder nur sehr geringe Spuren (max. 20 Milligramm pro Kilo) von Gluten enthalten. Die Lebensmittel sind dann auch für Menschen mit Glutenunverträglichkeit geeignet. Seit 2005 gilt eine Kennzeichnungspflicht für die häufigsten der potenziell allergieauslösenden Zutaten auf verpackten Lebensmitteln, dazu gehört auch Gluten. Selbst kleinste Mengen glutenhaltiger Zutaten müssen deklariert werden. Komplett glutenfreie Lebensmittel können darüber hinaus durch den Vermerk "glutenfrei" gekennzeichnet werden.

Unverarbeitete tierische Produkte, wie z. B. Fleisch, Fisch, Milch oder Eier und viele pflanzliche Produkte wie Obst, Salate, Nüsse, Kräuter, Kartoffeln sowie alle anderen Gemüse- und Obstsorten sind von Natur aus glutenfreie Lebensmittel. Wer auf Gluten verzichten will oder muss, der kann anstatt glutenhaltigem Getreide wie Weizen oder Dinkel auf Reis, Mais, Amaranth, Quiona oder Hirse zurückgreifen. Auch Buchweizen ist als Alternative geeignet, da es trotz seines Namens nicht mit dem glutenhaltigen Weizen verwandt ist und zur Gattung der Knöterichgewächse gehört. Wer Kuchen, Kekse oder Brot backen will, kann also alternativ Amaranthmehl, Buchweizenmehl oder Reismehl verwenden.

Was ist Laktoseintoleranz?

Laktose, oder auch Milchzucker genannt, verträgt nicht jeder – in Deutschland sind ca. 10-20 % der Bevölkerung laktoseintolerant. Diese Menschen können Laktose gar nicht oder nur in geringen Mengen verdauen, weil ihnen das Enzym Laktase fehlt oder nicht in ausreichender Menge vom Körper produziert wird.

Laktase spaltet im Darm den Milchzucker, damit dieser aufgenommen werden kann. Geschieht dies nicht, gelangt die Laktose unverdaut in den Dickdarm und verursacht dort unangenehme Verdauungsstörungen, wie Blähungen, Völlegefühl und Darmkrämpfe. Die Fähigkeit, Milch und damit auch Laktose zu verdauen, ist dem Menschen angeboren, da Muttermilch zunächst die einzige Nahrungsquelle ist. Ein Teil der Menschheit büßt diese Fähigkeit mit dem Erwachsenwerden jedoch wieder ein. Dies ist ein ganz natürlicher Prozess, bei dem die Aktivität des Enzyms Laktase mit zunehmendem Alter zurückgeht. Besonders in Kulturen, in denen der Milchverzehr bereits eine sehr lange Tradition hat, haben die Menschen jedoch zum Teil die Fähigkeit zur Laktoseverdauung behalten. Wie viel Laktose eine Person verträgt, ist von Mensch zu Mensch jedoch sehr unterschiedlich.

In welchen Lebensmitteln steckt Laktose?

Laktose ist ein natürlicher Inhaltsstoff der Milch und ist nicht nur in Kuhmilch, sondern auch in Ziegen- und Schafsmilch enthalten. Entsprechend ist für Menschen mit Laktoseintoleranz bei Milch und vielen Milchprodukten Vorsicht geboten.

Laktose befindet sich aber auch aufgrund ihrer vielfältigen Eigenschaften in vielen verarbeiteten Produkten. Laktose wird zum Beispiel in der Lebensmittelindustrie auch als Trägerstoff für Aromen oder als Füllmittel eingesetzt. So können auch Backwaren, Wurst oder FertiggerichteLaktose enthalten.

Was bedeutet „laktosefrei“?

Bislang gibt es keinen gesetzlich festgelegten Grenzwert für die Angabe „laktosefrei“. Bei Lebensmitteln gilt im Allgemeinen ein Gehalt von weniger als 0,1 g Laktose pro 100 g Lebensmittel als „laktosefrei“. Man findet auch die Angabe „Laktosegehalt unter 0,1 %“. Diese Angaben sind aber freiwillig.

Woran erkennt man den Laktosegehalt?

Hier hat schon vor Jahren der Gesetzgeber für mehr Klarheit gesorgt. Laktose sowie Milch und Milcherzeugnisse gehören zu den kennzeichnungspflichtigen Allergenen und müssen im Zutatenverzeichnis ersichtlich sein, sobald sie eingesetzt werden.

Auch bei zusammengesetzten Zutaten, wie zum Beispiel der Salami auf der Pizza, oder bei Zusatzstoffen oder Aromen muss im Zutatenverzeichnis ein Hinweis auf Milch oder Laktose erfolgen, wenn sie eingesetzt werden.

Manchmal gibt auch schon die so genannte „Verkehrsbezeichnung“ eines Produktes, zum Beispiel Milchschokolade, einen Hinweis, dass Laktose enthalten ist.

Von Natur aus laktosefrei

Natürlicherweise laktosefrei sind zum Beispiel Obst und Gemüse, Getreide, Fleisch, Eier, Mineralwasser, Kaffee (ohne Milch) und Tee.

Aber auch Milchprodukte können in Abhängigkeit vom Herstellungsverfahren deutlich reduzierte Laktosegehalte aufweisen oder sogar frei von Laktose sein.
Langgereifte Schnitt- und Hartkäsesorten, wie Emmentaler und Bergkäse, sind von Natur aus praktisch laktosefrei. Durch den langen Reifeprozess wird die Laktose aus der Milch zu Milchsäure abgebaut. In der Regel werden Hartkäse bei einer Laktoseintoleranz gut vertragen.

Daher gilt: Je länger ein Käse reift, desto geringer ist der Laktosegehalt.

Anschrift

Guttkuhn Lebensmittelhandel e.K.
Landkirchener Weg 57
23769 Burg auf Fehmarn

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E-Mail: guttkuhn.nord@edeka.de

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